Warum offene Robotik die Produktion verändert

Warum offene Robotik die Produktion verändert
Automationspraxis | Mai 2026

Robotik entwickelt sich rasant. KI, neue Sensorik und digitale Zwillinge eröffnen neue Möglichkeiten für die industrielle Produktion. Gleichzeitig kämpfen immer noch viele Unternehmen mit begrenzter Flexibilität, proprietären Systemen und hohem Integrationsaufwand.

In vielen Produktionsanlagen dominieren nach wie vor geschlossene Robotersysteme, bei denen Mechanik, Steuerung und Software aus einer Hand stammen.

Für Maschinenbauer und Integratoren bedeutet das oft eingeschränkte Flexibilität, wenn Komponenten verschiedener Anbieter kombiniert werden sollen. Gleichzeitig verändern steigende Variantenvielfalt, kürzere Produktlebenszyklen und steigende Effizienzanforderungen die industrielle Produktion. Automatisierungssysteme müssen sich schneller an neue Prozesse anpassen lassen und einfacher integrierbar sein.

Ein zukunftsweisender Ansatz ist Robotik in Komponenten, eine offene Robotik. Dabei wird Robotik nicht mehr als geschlossenes System betrachtet, sondern als Zusammenspiel verschiedener Komponenten unterschiedlicher Hersteller. Mechanik, Antriebstechnik, Steuerung und Software können unabhängig voneinander gewählt und optimal auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden.

autonox Robotics verfolgt genau diesen Ansatz und entwickelt steuerungsunabhängige Robotermechaniken. Diese lassen sich mit Antrieben, Steuerungen und Softwarelösungen unterschiedlicher Hersteller kombinieren. Dadurch wird Robotik zu einem integrierten Bestandteil der Maschinensteuerung und nicht zu einem separaten System.

Das Produktportfolio umfasst vier zentrale Mechanikfamilien: DuoPod, DELTA, articc und sCara. Die DuoPod-Mechaniken eignen sich für hochdynamische Pick&Place-Anwendungen entlang zweidimensionaler, linearer Bewegungsbahnen. Die robusten DELTA-Kinematiken decken Traglasten bis 50 kg und Arbeitsbereiche bis 2.400 mm ab, ausgestattet mit hochwertigen Wälzlagern für hohe Präzision und Steifigkeit. Seit 2022 ergänzen Knickarm-Roboter (articc und sCara) das Sortiment und ermöglichen vielseitige Einsatzmöglichkeiten von Montage, Handling bis hin zu prozessspezifischen Anwendungen.

autonox Robotics zeigt: Offenheit ist kein Trend – sie ist die neue Grundlage moderner Robotik.

Das Herz der autonox-Lösungen schlägt im offenen Konzept: Die Mechaniken können von jeder geeigneten Steuerung angetrieben werden, ganz ohne proprietäre Einschränkungen. Das eliminiert überflüssige Schnittstellen, senkt Integrationsaufwände und vereinfacht den gesamten Maschinenaufbau. Es entsteht ein durchgängiges System, das ohne zusätzliche Robotersteuerung auskommt. Maschinenbauer behalten ihre gewohnte Architektur – und erweitern sie zugleich um hochperformante Robotik, wie zum Beispiel der DELTA RLP4–300–0,5kg (A_00602). Dank ihrer High-End-Direktantriebe und der sehr präzisen Gelenke erreicht die Mechanik eine außergewöhnlich hohe Wiederhol-, Absolut- und Bahngenauigkeit bis in den Tausendstel-Millimeter-Bereich: ideal für Anwendungen mit höchsten Präzisionsanforderungen.

Seit der Gründung 2002 wächst autonox kontinuierlich und hat heute ca. 7.000 Mechaniken im Markt. Die vollständige Integration von Entwicklung und Produktion sichert höchste Qualität, Liefertreue und Anpassungsfähigkeit für unterschiedlichste Branchenanforderungen, made in Germany.

 

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